Deutsche Slalom Meisterschaft | ||
| 1 | 04.04.2009 | Heilbronn |
| 2 | 05.04.2009 | Nürnberg |
| 3 | 10.05.2009 | Breisach |
| 4 | 16.05.2009 | Waldkraiburg |
| 5 | 05.07.2009 | Solitude |
| 6 | 19.07.2009 | Regen |
| 7 | 09.08.2009 | Mainz |
| 8 | 19.09.2009 | Schöne Aussicht |
| EL | 20.09.2009 | Freiamt Ersatztermin |
| Slalom DM - Finale | ||
| 26.09.2009 | Bitburg , ESC Bitburg | |
| 27.09.2009 | Bitburg, EMSC Odenkirchen | |
| | ||
| Deutsche Rennslalommeisterschaft 2009 | ||
| 1 | 28.03.2009 | Oschersleben; Langenhagen/Bodenwerder |
| 2 | 29.03.2009 | Oschersleben; Langenhagen/Bodenwerder |
| 3 | 17.05.2009 | Eggenfelden, VG Hutthurm, Eggenfelden |
| 4 | 30.05.2009 | Eggebek (MSC Tarp) |
| 5 | 31.05.2009 | Eggebek (MSF Idstedt) |
| 6 | 20.06.2009 | Dölln 5000; PSV Berlin |
| 7 | 21.06.2009 | Dölln 5000; PSV Berling |
| 8 | 11.07.2009 | Ahlhorn, AC Bramsche |
| 9 | 12.07.2009 | Ahlhorn, MSC Oldenburg |
| 10 | 06.09.2009 | Walldürn |
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Slalom Termine 2009
Montag, 1. Dezember 2008
Herminator triumphiert in Lake Louise
Montag, 24. November 2008
Montag, 3. November 2008
Slalom-DM-Finale in Berlin 2008
Freude aber auch ein bischen Frust bei den Piloten vomRacingteam Schöne Aussicht. Die Truppe Reinhard Nuber, Robert Keim, Martin Schäfer und Thomas Schwab sicherten sich Dank eines enormen Vorsprungs aus den Vorläufenzum vierten Mal die Teammeisterschaft.
Dagegen musste Thomas Schwab seine Hoffnungen auf den Einzeltitel begraben - darf sich aber über den dritten Gesamtrang gleich wieder freuen. Die drei nach Berlin gereisten - aus den Vorläufen erfolgreichen -Slalomcracks hatten zudem alle Pylonenkontakt und konnten dadurch nur einen Klassensieg nach Hause bringen - der Kampf um die nötigen Punkte in der Einzelwertung war enorm heftig, da wurde ein hohes Risiko eingegangen und so mancher Stint am absoluten Limit zwischen den Pylonentoren ausgefahren.
DM-Teamtitel 2008 für die vier Racingteam Schöne Aussicht Piloten
Nach 2002, 2004 und 2006 der vierte Titel für die Truppe von Axel Duffner, dem Teamchef vom Racingteam Schöne Aussicht - irgendwie scheinen die geraden Jahreszahlen dem Schwarzwaldteam besser zu liegen ?!?! Heuer profitierten die vier von ihren hervorragenden Vorlaufergebnissen, denn da wurden sagenhafte 436 Punkte herausgefahren. Zum Vergleich: das ADAC Nordrhein DM-Team hatte 398.8 Punkte, die ADAC Pfalz Truppe 373.4 Zähler. Bei den beiden Endläufen mussten das Schöne Aussicht Team ohne Robert Keim auskommen, der in der G6 mit seinem Polo schmerzlich vermisst wurde. Deshalb konnte auch kein Ergebnis von den drei verbliebenen Racern Martin Schäfer, Reinhard Nuber und Thomas Schwab gestrichen werden. Sowohl die ADAC Nordrhein Truppe wie auch die ADAC Pfalz Mannschaft sammelte an beiden Tagen deutlich mehrere Punkte, schlussendlich hatte das Schöne Aussicht Team in der Endwertung doch noch satte 20,4 Punkte Vorsprung vor den Nordrheinern und den Pfälzern und darf seinen vierten Teamtitel feiern.
Einen Sieg, einen zweiten Rang, drei dritte Plätze und ein vierter Rang in den Klassen G3 und G2 war die Ausbeute bei den Endläufen auf dem ehemaligen Flugplatz Brand bei Berlin für die drei Racingteampiloten. Auf das riesige Gelände vor der gewaltigen ehemaligen Cargolifterhalle hatte die Scuderia Avus und der PSV Berlin geladen, gerade mal 73 und 71 Starter reisten dann an, ein schwaches Ergebnis für DM-Endläufe, bei denen noch Spannung hoch drei um den Einzelfahrertitel - vier Piloten konnten Deutscher meister 2008 werden - angesagt war. Ein selektiver, flotter, anspruchsvoller Kurs war angekündigt, ein Abendprogramm mit kostenlosem Büffet, viele Sachpreise, eine Tombola, und, und, und, die Macher Christian Müller und Klaus Henns habe sich mit ihren Mannschaften immens bemüht und ein würdiges DM-Finale auf die Beine gestellt! Wenn ich dann so die Starterliste durchsehe, fehlen da jede Menge bekannte Namen , schade eigentlich, laut Aussage vieler Teilnehmer haben die Daheimgebliebenen so richtig was verpasst, denn die Endläufe waren rundum stimmig.
Nun zur Entscheidung um den Einzeltitel. In der Gruppe F 2005, Klasse bis 1400ccm startete Florian Schmitz mit einem giftgrünen kleinen Daihatsu Charade - nachdem besagter Fahrer des MSC Odenkirchen heuer meist im VW Polo in der H 1300 erfolgreich war. Mit sieben Klassensiegen und als Tabellenzweiter der Region Nord war angetreten. Der Schachzug in die zahlenmässig stärkere F 2005 zu wechseln, war eine gute Entscheidung, Florian zeigte an beiden Tagen "keine" Nerven, wedelte schnell, fehlerfrei und sauber zu zwei lupenreinen Klassensiegen
und war dadurch mit 187,6 Punkten neuer Deutscher Automobil Slalommeister 2008 - Herzlichen Glückwunsch, eine tolle Leistung bei den Endläufen, bei denen schon so mach
gestandener Routinier scheiterte, auch 2008, doch dazu später..
Champion Florian Schmitz im Daihatsu Charade (Foto Olaf Pinkwart)
Der Südtabellenführer Guido Keller "erlegte" am ersten Tag zwei Hütchen und wurde dadurch vom rechnerisch möglichen Sieg auf Rang drei zurückgeworfen. Mit seinem optisch auffälligen BMW 316 aus der 1600ter Klasse der Gruppe F 2005 zeigte der Bayer von der Scuderia Starnberg dann am zweiten Tag, was er fahrerisch drauf hat und gewann die Klasse gegen starke Konkurrenz - 183.4 Punkte bescherten Guido so das Vizechampionat.
Die Konkurrenz in der G3 ist im Süden immens gross, bei den Endläufen kam auch noch BMW-Kenner Mike Röder dazu. Im BMW 318 is zauberte der trotz zweier Pins Gigantenzeiten auf den Asphalt und gewann die stark besetzte G3 am Samstag. Thomas Schwab, der sich schon beim letzten Vorlauf im Schwarzwald geschlagen geben musste, erwischte zwei Pollerbehaftete
Endlauftage. Dadurch "nur" zwei dritte Klassenplätze und in Addition der Vorlaufpunkte insgesamt 181 Zähler für den Schwalbacher im BMW 318 is, der damit Gesamtdritter wurde.
Gesamtdritter Thomas Schwab auf BMW 318 is (Foto Olaf Pinkwart)
Ebenfalls mit Pollerkontakt Dirk Schäfertöns, und zwar vier Pins am Samstag und zwei Pins am Sonntag. Ein fünfter und ein zweiter Klassenplatz, die "Königsklasse des Südens", die H 2000ccm bei den Endläufen nur mit sieben Startern zahlenmässig sehr bescheiden besetzt, somit die Punktausbeute für C-Kadett-Treter Dirk Schäfertöns mager, schlussendlich 178 Punkte und
Meisterschaftsrang vier. Dirk hatte sich insgeheim sicherlich mehr erhofft, war er doch als Nordtabellenführer mit satten 148,2 Vorlaufpunkten als punktbester nach Berlin gekommen - aber die Endläufe haben halt ihre Eigenheiten.
Schwabenpfeil Martin Schäfer im Mercedes SLK Kompressor auch mit Hütchenkontakt,
je drei Strafsekunden am Samstag und Sonntag ergaben die Plätze zwei und drei für den
Fahrer vom Racingteam Schöne Aussicht - 171,2 Punkte und Gesamtrang fünf. Zwei Endlaufsiege aber nur jeweils drei Starter bescherten Markus Spöri und seinem schwarzen
alltradgetriebenen Giftzwerg der Marke Eigenbau (Suzuki Swift) 171 Punkte und Gesamtrang sechs - ein schönes Endresultat für den Schwarzwälder vom MSRT Freiamt in der Gruppe H, Klasse bis 1300ccm. Der noch sehr junge Rosenheimer Richard Rass hatte übers Jahr schon einige tolle Läufe gezeigt, bei den Finals gelangen dem BMW-compakt-Piloten zwei fehlerfreie G5-Siege, 168.8 Punkte und Gesamtrang sieben. Tobias Beerensmeyer musste sich in der F 2005 dem neuen Deutschen Meister geschlagen geben, im Opel Corsa fuhr Tobias einen zweiten und einen dritten Klasenplatz heraus, somit Gesamtrang acht. Neunter Björn Dau,
der im Honda CRX wie Tobias Beerensmeyer einmal zweiter und einmal dritter wurde.
Thomas Weber im Mitsubishi Lancer EVO 8 kam Samstags nur auf Rang vier ins Ziel, demonstrierte am Sonntag dann aber mit einem Klassensieg sein fahrerisches Potenzial mit dem PS-gewaltigen Allradler - Gesamtrang zehn. Für den Deutschen Rennslalommeister Reinhard Nuber endete die Saison bei den DM-Fianlläufen unterschiedlich. Der Racingteam Schöne Aussicht Routinier gewann die (Süd-)G2 am Samstag durch fehlerfreis schnelle Stints im BMW 325, musste sich am Sonntag dann nach Hütchenkontakt als vierter hinter Hermann Wutz,
Werner Euringer und Martin Schäfer einreihen - 163,2 Punkte ergaben Gesamtrang 11.
Gratulation an alle Endlaufteilnehmer, die Gewinner, Ehrenplatzinhaber, Meister, Vize, .......
laut Veranstalter habt ihr tollen Motorsport geboten, und Werbung für unseren Slalomsport gemacht.
Wilfried Ruoff
